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Sie drängen unnachgiebig weiter auf die Bretter, auf denen allein sie existieren: alle die Figuren, die einmal auf der Bühne gespielt worden sind. Sie bleiben gefangen in den Rollen, die ihnen geschrieben wurden, und in den Gepflogenheiten und der Sprache der Zeit, in der die Stücke spielen, in die sie gehören.

"Mir ist, als wär´ man angekettet an sein Handeln und sein Sein; als wär´ man daran aufgehängt. Man glaubt, man könnte gar nicht handeln. Es ist vielmehr, als würde man gehandelt werden. Man kann nicht einfach mal ins Leben treten, und schon gar nicht in ein anderes", sagt ein Soldat.

Mit der Zeit aber lösen sich diese Ketten. In einem sich ständig vergrößernden Bühnenbild öffnen sich immer neue Räume, in denen die Figuren nur darauf gewartet haben, ihrer Erdenker habhaft zu werden, um sich endlich nach ihren Vorstellungen umdichten zu lassen - unter ihnen auch einige alte Bekannte, die bereits in Teil I die Bühne bevölkert haben...